Wir feiern 20-jähriges Bestehen des Bujinkan Schwäbisch Hall!

Ab November 1991, also bereits vor 25 Jahren - damals noch inoffiziell - trafen sich fünf Jungs regelmäßig für die Praktiken der japanischen Kampfkunst. Sie fuhren gemeinsam auf Seminare quer durch Deutschland und Europa und eigneten sich so ihr Wissen an.

1995 bekam unser heutiger Dojoleiter Dr. Benjamin Boesler die Lehrbefugnis für diese Kampfkunst.

Ein Jahr später gab er dann den ersten öffentlichen Kurs im Bujinkan in Schwäbisch Hall. Die ersten Kurse und Trainings fanden noch in den Räumen eines Fitnessstudios statt. 1998 wurde das Bujinkan Dojo Schwäbisch Hall ein eingetragener Verein. Das Dojo zog in die Halle der Post SG um, wo über viele Jahre trainiert, gelehrt und viel Schweiß vergossen wurde.

Im Juli 2013 wurde uns die große Ehre zuteil, vom Bushido-Shinto-Schrein den Namen "Bujinkan Genshin Dojo" verliehen zu bekommen und damit in der japanischen Bugei-Gesellschaft eingetragen zu werden.
Im April diesen Jahres (2016) schlossen wir uns als Abteilung dem Budokwai Schwäbisch Hall an. Dort trainieren wir nun neben den Kollegen von Eskrima und Ju-Jutsu in den altehrwürdigen Hallen der Haller Kampfkunstvereinigung in der auch unser Dojoleiter im Kindesalter seine ersten Schritte im Budo gemacht hatte.

Insgesamt sind aus dem Haller Bujinkan Dojo bisher 4 Shidoshi (5. Dan oder höher) hervor gegangen. Die nächsten Anwärter stehen in den Startlöchern.

Unser langjährigstes Mitglied trainiert schon von Anfang an, die vollen 20 Jahre, regelmäßig und unterrichtet seit Jahren selbst eine neue Generation Schüler.

Stimmen aus dem Dojo:

Für mich ist unser Dojo wie meine zweite Familie. Wir haben Höhen und Tiefen, sind füreinander da und helfen einander weiter, nehmen neue Mitglieder auf und bringen uns ein. Egal wie schwierig eine Situation oder ein Part im Training auch sein oder scheinen mag, irgendjemand findet sich, der mich mit zieht und mir weiter hilft. Das besonders schöne ist, dass wir, obwohl die Personen äußerlich so verschieden erscheinen, trotzdem bei näherem hinsehen sehr ähnlich sind. Jeder bringt seinen Teil in unsere Trainingsgruppe mit ein und uns alle dadurch auch ein Stück weiter. 
(Isa)

Mich verbindet mit dem Dojo das gemeinsame Üben, wie ich von einem Überlebensmodus in einen Lebensmodus finden kann im "Chaos" / mit den Herausforderungen des täglichen Lebens. Das Fahrzeug dabei ist unser Bujinkan Training im Dojo SHA.
(Tom)

Das Dojo ist für mich nicht nur ein Ort zum trainieren sondern auch ein Ort um für und über mein Leben etwas zu lernen.
(Klara)

Über die Jahre habe ich vor allem eines mitgenommen: My sword ist the bone of my soul.
(Oli)

Unser Dojo ist der Ort, an dem wir Gemeinschaft, Achtsamkeit und die Verbundenheit im Budo erleben und leben dürfen. Das (vor-)urteilsfreie Feilen am eigenen Selbst, das Scheitern, das Lernen und auch das Lachen machen seinen Geist zu etwas unersetzbar wertvollen.
(Josh)

Bujinkan ist für mich etwas unglaublich schwer zu definierendes, da sich seine Definition mit meinem Schatz an Wissen, meinen Gefühlen und Erfahrungen immer weiter entwickelt, immer etwas ergänzt oder verändert wird. Daher heißt für mich Training in unserem Dojo auch, mich aus meiner Komfortzone heraus zu trauen, mich mit den anderen auszutauschen und die Zeit mit einer zusammengewürfelten Gruppe aus Lebenskünstlern zu genießen.
(Julia)

Die vergangenen Jahre, in der die Kampfkunst ein fester Bestandteil meines Lebens wurde, sind vergleichbar mit einer Beziehung zu einer durchgeknallten Partnerin. Ich verstehe sie manchmal einfach nicht, sie hat mir schon hunderte Male sehr weh getan, ich habe Schweiß und Tränen für sie vergossen. Egal wo ich hingehe, ich spüre ihre Gegenwart im Nacken. Ich will der Beste für sie sein, der ich sein kann und werde trotzdem immer wieder enttäuscht, weil ich glaube ihre Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber egal wie oft sie mich verletzt und mir das Gefühl gibt, nicht gut genug zu sein, stehe ich immer wieder auf, um mir und ihr zu beweisen, dass ich es kann, weil ich sie trotz Allem liebe.
(Rio)

Die Bujinkan Gruppe Schwäbisch Hall und Bujinkan als solches hat so viel mehr zu bieten als bloße Kata. Wo andere ein "Sport" an das Wort "Kampf" anhängen, ersetzt die Gruppe aus bunt zusammen gewürfelten Lebenskünstlern aller Art es standfest durch die "Kunst" die an jene Stelle gehört.
Mit solch einem Willen, das Leben wie den Weg der Kampfkünste voll Frohmut und mit Enthusiasmus zu beschreiten, kann man nach einer Weile nicht anders als der Welt, die es eröffnet, mit offenen Armen zu begegnen. Mit jedem bisschen, das wir in unser Leben und unseren Alltag lassen, wachsen uns Philosophie sowie die Menschen, an deren Seite wir das Glück haben sie zu erlernen, ans Herz. 
Obwohl ich nun soweit weg bin von diesem Dojo wird es mir nie mehr möglich sein, allesamt und natürlich unseren Ben-sensei so wirklich zu verlassen. Sie werden mich wohl noch mehrmals um die halbe Welt begleiten dürfen.
(Jan)

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