Japaner zu Gast in Deutschland (Teil 2) - Seminar mit Furuta-sensei und Nakagawa-sensei

Am Wochenende des 7./8.10.17 nahmen sechs Mitglieder des Genshin Dojo an einem - zumindest für Buyuka aus dem Bujinkan Budo Taijutsu - beinahe geschichtsträchtigen Seminar in Halle an der Saale teil.

Ganze achtzehn Jahre ist es her, dass Soke Dr. Hatsumi Masaaki zuletzt in Deutschland, damals im Rahmen des Taikai, als Lehrmeister vor Ort war. Nun im Jahre 2017 sandte er das erste Mal seit langer Zeit zwei seiner vertrauten japanischen Schüler aus, um wieder bei uns in Deutschland zu unterrichten.

Koji Furuta Sensei und Shoshi Nakagawa Sensei hatten sich auf die lange Reise gemacht, um die anwesenden Buyuka zu unterrichten - und hatten dabei einiges im Reisegepäck:

Neben den Jahresthemen Koto Ryu Koppo Jutsu und Muto Dori beleuchteten (und erleuchteten) die Lehrer vielschichtige Themen aus nahezu allen Facetten des Taijutsu. Oft wurde auf den "Leeren Raum" Kukan eingegangen, welcher dem ein oder anderen Schüler im Laufe dieses Jahres vielleicht bereits an anderer Stelle begegnet war. Sie schafften es gekonnt, die schiere Anzahl der anwesenden Menschen unabhängig ihrer Erfahrung und Graduierung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen - 15 Nationen waren auf dem Seminar  vertreten. Dabei war die Stimmung selbst angesichts schwieriger Techniken und Prinzipien stets positiv, was wohl besonders an der Präsenz und der Ausstrahlung der beiden Meister, aber auch an dem "Spirit" der Lernenden lag - denn das Zentrum des Wochenendes bildeten Gemeinschaft und grenzübergreifende Zusammenarbeit. Kurz: das Zusammenkommen vieler Menschen, die demselben Ruf folgen - gemeinsam lehren, lernen und erkennen - der wahre Geist des Budo.

Ein Schüler unseres Dojo konnte sogar am samstagabendlichen Bankett teilnehmen, wo nicht nur die beiden japanischen Gäste selbst, sondern Buyuka aus allen Teilnehmerkreisen vertreten waren und gemeinsam einen geselligen Abend verbrachten.

Insgesamt kann auf ein erkenntnissreiches Wochenende der besonderen Art zurückgeblickt werden, nach welchem sich auch die anwesenden Meister zufrieden zeigten. Unter der Überschrift des Kakemono, welches von ihnen mitgebracht und speziell für diesen Anlass gefertigt wurde und "Anmut/Anmutiges Deutschland" mit besten Wünschen und Energie für die Zukunft beschreibt, konnte Gemeinschaft erlebt und Taijutsu ergründet werden, in Freundschaft und Zusammenhalt.

Josh

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